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Wohnen heute

Zweite Veranstaltung in der Reihe "Design für Alle" am 31. Mai 2010 in Münster

Logo Veranstaltungsreihe Design für AlleDas Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V. (RKW), die Handwerkskammer Münster und das Europäische Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) befassen sich auf der zweiten Veranstaltung in der Reihe "Design für Alle" am 31. Mai 2010 mit dem Thema

 

"Wohnen heute. Marktchancen für kleine und mittlere Unternehmen".

Die Veranstaltung findet statt im Handwerkskammer Bildungszentrum Münster,
Echelmeyerstr. 1-2, 48151 Münster.

"Wohnen heute" muss vielen neuen Entwicklungen Rechnung tragen. Unsere Gesellschaft wird insgesamt älter, aber auch vielfältiger. Lebensstile ändern sich, die Zahl von Singlehaushalten nimmt zu, gleichzeitig sollen Familien mit adäquat gestaltetem Wohnraum und Wohnumfeld gefördert werden. Alternde, alte und behinderte Menschen brauchen Wohn- und Infrastrukturlösungen, die ihnen möglichst lange ein unabhängiges Leben erlauben.

Welche Anforderungen werden heute an das Wohnen gestellt? Welche Antworten finden die Kommunen? Welche flexiblen und nachhaltigen Lösungen bieten Bauplanung und Architektur? Wie stellt sich das Handwerk auf die sich im Laufe eines Lebens ändernden Bedürfnisse seiner Kunden ein? Wie werden barrierefreie bzw. generationengerechte Produkte vermarktet? Wie können schließlich Dienstleistungen so gestaltet werden, dass sie für einen möglichst großen Kreis von Kunden zugänglich, nützlich und attraktiv sind?

Lernen Sie anhand anschaulicher Praxisbeispiele die unterschiedlichen Herangehensweisen kennen. Diskutieren Sie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, finden Sie Kooperationspartner und machen Sie so dieses Treffen zu Ihrer Veranstaltung.

Dazu laden wir Sie hierzu ganz herzlich am 31.5.2010 nach Münster ein!

Untenstehend finden Sie das Veranstaltungsprogramm inkl. Anmeldeformular im word und pdf Format. Diese Infos sind auch abrufbar unter: www.rkw.de/dfa

Informationsmaterial zum downloaden:
Programm und Anmeldung (PDF-Datei, 97 kB)
Programm und Anmeldung (Word-Datei, 243 kB)

Weitere Informationen unter info@design-fuer-alle.de


Stadt im Wandel – Stadt für Alle!

Fachkongress im Rahmen der Fachmesse STADT und RAUM am 29.10.2009 in Köln

Logo Fachmesse Stadt und RaumMit dem Kongress möchten die Veranstalter deutlich machen, dass der Ansatz des „Design für Alle“ sich in allen gesellschaftlichen Bereichen einer Stadt oder Gemeinde verwirklichen lässt und zudem ein Gebot ökonomischer Vernunft ist.
Design für Alle setzt ganz bewusst auf die Analyse des Bedarfs und der Wünsche der Menschen und verlangt die Einbindung der Endverbraucher in jeder Phase des Entstehungsprozesses. Design für Alle ist damit ein entscheidender Schritt zu einer nachhaltigen Zukunftsentwicklung, der die Lebensqualität in Städten und Gemeinden verbessert und eine nutzerfreundliche und kosteneffektive Gestaltung ermöglicht. Das gilt für die gebaute Umwelt ebenso wie für Dienstleistungen und Informationen.

Das Thema „Stadt für Alle“ erfährt auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen eine wachsende Bedeutung. Das Konzept des Design für Alle erhält dabei eine Schlüsselrolle sowohl in der Stadt-, Regional-, Verkehrs- und Tourismusentwicklung, als auch in der Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen.

Die Tagungsprogramme sowie alle wichtigen Informationen sind hier abrufbar.

Informationsmaterial zum downloaden:
Programm und Anmeldung (PDF-Datei, 97 kB)
Programm und Anmeldung (Word-Datei, 243 kB)
Weitere Informationen unter info@design-fuer-alle.de

Tagungsort:
Blaue Salon in der Passage 3/11 der Koelnmesse, Messeplatz 1, 50679 Köln

Anmeldung:
bis zum 16. Oktober 2009 mit dem Anmeldeformular

Veranstalter:
– Fachhochschule Köln, Fakultät für Architektur
– Europäisches Institut Design für Alle in Deutschland e.V. EDAD

Kooperationspartner:
– STADT und RAUM Messe und Medien GmbH
– Koelnmesse GmbH

Weitere Informationen:
fachkongresse@stadtundraum.de


European Concept for Accessibility (ECA) for Administration in Deutsch erschienen

Titelmotiv der Broschüre ECA für VerwaltungenAm 25. September 2008 wurde auf der "b_free Kongressmesse für barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben für Alle" in Augsburg die deutschsprachige Version des neu erarbeiteten Handbuchs "Europäisches Konzept der Zugänglichkeit (ECA) für Verwaltungen" der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Europäische Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) und die Fürst Donnersmarck-Stiftung haben den Leitfaden mit Unterstützung von Partnern aus vier Ländern herausgegeben.

Das "ECA für Verwaltungen" ist eine Fortschreibung des European Concept for Acessability (ECA 2003) und wendet sich vor allem an Vertreter öffentlicher Behörden und Verwaltungen. Zunächst bietet das Handbuch eine theoretische Einführung in die sechs Gestaltungsmerkmale für eine Umwelt im Design für Alle. Diese Umwelt ist respektierend und sicher, gesund und funktionell, verständlich und ästhetisch.

Gleichzeitig zeigt das Handbuch die vielfältigen Facetten von Zugänglichkeit und Barrierefreiheit an zahlreichen Fallbeispielen aus Europa und Israel auf. Von den Beispielen führt der Leitfaden zu Einführung und Umsetzung von Design für Alle-Ansätzen durch öffentliche Verwaltungen.

"Die Herstellung der Barrierefreiheit ist ein dynamischer Prozess, der schrittweise unter dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit vollzogen wird und noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird", so Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Die Broschüre gibt Handreichungen für Verwaltungen auf allen Ebenen und kann so den Prozess beschleunigen.

Diese Publikation präsentiert sehr unterschiedliche Beispiele zu Themen wie Stadtentwicklung und Tourismus, öffentlichen Verkehr und Spielplatzgestaltung. "Die Realisierung der Publikation sowie der darin vorgestellten Projekte ist ohne die exemplarische Zusammenarbeit von Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen nicht möglich", so Marie-Josée Jacobs, Ministerin für Familie und Integration in Luxemburg. Diesen Menschen gelte ihre Anerkennung. "Wir brauchen solche Vorbilder, um zu zeigen, dass die Kooperation auf verschiedenen Ebenen die Voraussetzung für eine inklusive Gesellschaft ist."

"Dieser Leitfaden soll öffentlichen Verwaltungen als Instrument zur Selbsteinschätzung und Prozessentwicklung dienen. Zugleich unterstützt er Leistungs- und Entscheidungsträger bei der Identifizierung von Handlungsfeldern und der Strukturierung ausstehender Maßnahmen", erklärte Dr. Peter Neumann, Vorsitzender des Europäischen Instituts Design für Alle in Deutschland e.V. EDAD, und Wolfgang Schrödter, Geschäftsführer der Fürst Donnersmarck-Stiftung, ergänzte: "Wir wünschen dem ECA für Verwaltungen eine weite Verbreitung und den Leistungs- und Entscheidungsträgern in öffentlichen Verwaltungen dadurch neue Erkenntnisse und einen praktischen Mehrwert für ihre Arbeit."

Bei der deutschsprachigen Version haben Partner aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg eng zusammengearbeitet. Die Broschüre kann hier herunter geladen werden. Das englischsprachige Original steht bei www.eca.lu bereit. Die Broschüre ist in Deutschland kostenlos unter folgender Anschrift zu bestellen:

Fürst Donnersmarck-Stiftung
Dalandweg 19
12167 Berlin

Telefon: 030 – 769 700 0
Telefax: 030 – 769 700 30
E-Mail: post.fdst@fdst.de


Neue Fachmesse für Barrierefreiheit und Design für Alle

b_free, Fachmesse für barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben in Sicherheit, 24.-27. September 2008 Messe Augsburg Unter dem Titel "b_free Fachmesse für barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben für Alle" findet vom 24.-27. September 2008 in der Messe Augsburg erstmals in Deutschland eine Fachmesse zum Thema Barrierefreiheit und Design für Alle statt.

Ziel der Fachmesse b_free ist die repräsentative, ganzheitliche Abbildung des Marktes rund um das Thema "barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben für Alle", wie sie in dieser Vollständigkeit und Komplexität bislang nicht existiert. Weitere Informationen zur "b_free Fachmesse für barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben für alle" können auf der Messe-Website Messe-Website nachgelesen werden. Hier gibt es auch das für potentielle Aussteller erforderliche Material sowie Kontaktadressen für Detailnachfragen.

Kongressprogramm (PDF-Datei, 431 kB)

Anmeldeunterlagen (PDF-Datei, 156 kB)


http://www.fachmesse-b-free.de/


Von Barrierefreiheit zum Design für Alle

Von Barrierefreiheit zum Design für Alle" title="Von Barrierefreiheit zum Design für AlleUnter dem Titel "Von Barrierefreiheit zum Design für Alle – Erfahrungen aus Forschung und Praxis" ist Ende 2007 Band 38 der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Geographie erschienen, der gemeinsam mit dem Europäischen Instituts Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) entstanden ist. Auf rund 190 Seiten gibt dieser Band die Erfahrungen aus Forschung und Praxis hinsichtlich der Weiterentwicklung des Konzepts der Barrierefreiheit zu einem Design für Alle seit dem Jahr 2003 wider.

Barrierefreies Gestalten ist immer umfassend gemeint und als eine gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe zu verstehen, die eine Verbesserung der Lebensqualität für alle Menschen zum Ziel hat. So spricht Barrierefreiheit nicht nur die Herstellung der baulichen, verkehrlichen und organisatorischen Zugänglichkeit von öffentlichen wie privaten Räumen und Dienstleistungen an, sondern schließt auch den Abbau von Barrieren in den Bereichen Information und Kommunikation ein.

Das Konzept des Designs für Alle stellt eine Weiterentwicklung des Prinzips der Barrierefreiheit dar. Während sich Barrierefreiheit vor allem auf gestaltete 'Endprodukte' bezieht, setzt das Prinzip des Designs für Alle ganz bewusst auf die Analyse des Bedarfs und der Wünsche der Menschen. Design für Alle verlangt die Einbindung der Endverbraucher in jeder Phase des Entstehungsprozesses und ist damit ein entscheidender Schritt zu einer nachhaltigen Zukunftsentwicklung, der die Lebensqualität verbessert und eine nutzerfreundliche und kosteneffektive Gestaltung ermöglicht. In diesem Zusammenhang erhält der Ansatz Design für Alle eine Schlüsselrolle in der raumbezogenen Forschung und Planungspraxis.


"Design für Alle ist nicht nur eine Philosophie, sondern umschreibt auch einen Gestaltungsprozess, der darauf abzielt, eine barrierefreie Zugänglichkeit und Nutzbarkeit für möglichst alle Menschen zu erreichen. Das bedeutet, dass die gebaute Umwelt, Produkte und Dienstleistungen so gestaltet sein sollen, dass sie sicher, gesund, funktional, leicht verständlich und ästhetisch sowohl anspruchsvoll als auch nachhaltig sind und daher die menschliche Vielfalt berücksichtigen und sich nicht diskriminierend auswirken."

http://nullbarriere.de/design-fuer-alle.htm


Design für Alle ist Thema des Designtags NRW 2007 in Essen

Der Designtag NRW und der 1. Deutsche Designerkongress nehmen sich vom 12. bis 13.10.07 in Essen des Themas Design für Alle an. Dabei werden vor allem die unternehmerischen Möglichkeiten eines Designs für Alle thematisiert.

Grafik: Design für Alle. Designtag NRW und 1. Deutscher Designerkongress

Am ersten Tag stellen Unternehmer, Designer und Wissenschaftler Beispiele und Ansätze vor, wie Design für Alle Eingang in Unternehmensstrategien finden kann. Am zweiten Tag lädt die Initiative Deutscher Designverbände zum 1. Deutschen Designerkongress ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Einbindung von Designern in unternehmerische Prozesse und Strategien. Vier Diskussionsforen widmen sich aktuellen Themen der Designwirtschaft hinsichtlich eines Design für Alle.

Weitere Infos und Anmeldungen unter: http://www.designtag2007.de/


Bauen für Alle ist Schwerpunktthema in "EUROPA kommunal" 6/2006

Titelblatt EUROPA kommunal 6/2006Die Europäische Kommission hat das Jahr 2007 zum „Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle“ erklärt. Entsprechend der Strategie der Kommission wird es im kommenden Jahr so in vielfältigen Formen darum gehen, für das Recht auf Chancengleichheit und Nichtdis­kriminierung sensibilisieren, die Debatte über Möglichkeiten anregen, wie die Teilnahme von Menschen mit Behinderungen an der Gesellschaft gestärkt werden kann, ihre Vielfalt zu würdigen und zu berücksichtigen sowie gleichzeitig so eine Gesellschaft mit stärkerem Zusammenhalt zu fördern ist.
Dem stellt sich auch die deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRG). In der im Dezember 2006 Ausgabe 06 - 2006 ihrer Mitgliederzeitschrift „EUROPA kommunal“ hat sie sich dem Schwerpunktthema „Bauen für Alle“ gewidmet. In sieben Artikeln erfährt der Leser darin mehr über das EU-Projekt „Bauen für Alle/Build for All“ und Vertreter des Rates der Gemeinden und Regionen Europas, des Deutschen Städtetages und EDAD beschreiben ihren Standpunkt zum Thema „Bauen für Alle“. Umfangreich werden Erfahrungen und Ergebnisse bei der barrierefreien Umgestaltung in Luxemburg, Städten wie Barcelona und Münster sowie der saarländischen Gemeinde Illingen dargestellt.

„EUROPA kommunal“ ist als Mitgliederzeitung in gedruckter Version nur in begrenztem Umfang bei den Mitgliedskommunen sowie in ausgewählten Universitäten und Bibliotheken verfügbar. Wer sich aber für das Thema interessiert, kann den von Dr. Rüdiger Leidner, Dr. Peter Neumann und Markus Rebstock verfassten Leitartikel des Schwerpunktthemas hier nachlesen.


Download:
Leitartikel zum Thema "Design für Alle und Barrierefreiheit als Herausforderung für Kommunen: Leben ohne Barrieren"
(PDF-Datei, 565 KB)


Öffentliche Ringvorlesung "Von 'Barrierefreiheit' zum 'Design für Alle'

vom 18.10.2006 - 14.2.2007
immer mittwochs, 16-18:00 Uhr
im Hörsaal des Instituts für Geographie,
Robert-Koch-Str. 26-28, 48149 Münster

Abbildung: Poster für die Ringvorlesung "Von Barrierefreiheit zum Desing für Alle.Die Ringvorlesung ist eine Veranstaltung, die gemeinsam von der Universität und Fachhochschule Münster, Handwerkskammer Münster, Stadt Münster, dem Europäischen Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) und NeumannConsult durchgeführt wird. Im Rahmen dieser öffentlichen Ringvorlesung werden Kolleginnen und Kollegen der jeweiligen Veranstalter Aspekte aus ihren aktuellen Arbeits- und Forschungsbereichen zum Thema Design für Alle und Barrierefreiheit vorstellen.

Das Thema Design für Alle erfährt durch den demographischen Wandel und den rechtlichen Anforderungen an die barrierefreie Gestaltung der Umwelt und den neuen EU-Richtlinien über die Reform des öffentlichen Vergaberechts eine stetig wachsende Bedeutung für Politik und Wirtschaft.

Das Prinzip des Designs für Alle stellt eine wirtschaftlich vorteilhafte Weiterentwicklung des Prinzips der Barrierefreiheit dar, welches in Deutschland mittlerweile ein gesetzlich verankertes Bürgerrecht ist. Während
sich Barrierefreiheit vor allem auf gestaltete Endprodukte bezieht, also z. B. auf die gebaute Umwelt, Verkehrsmittel, Elektronik-, Informations- und Kommunikationssysteme sowie Dienstleistungs- und Serviceangebote, setzt das Konzept des Designs für Alle ganz bewusst auf die Analyse des Bedarfs und der Wünsche der Menschen. Daher kommt dem Konzept des Designs für Alle eine besondere Rolle zu, denn die Berücksichtigung dieses gestalterischen Ansatzes im Design, der Architektur sowie in der Stadt- und Regionalentwicklung ist elementar für die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der bebauten Umwelt.

Programm downloaden:

PDF-Datei (Leporello)
PDF-Datei (Text-Version)
Word-Datei (Text-Version)

Weitere Informationen unter info@design-fuer-alle.de


"Städte und Gemeinden gestalten für Alle – Leben und Erleben ohne Barrieren"

- BUILD FOR ALL Workshop am 6. April 2006 und EDAD Jahreskonferenz 2006 am 7. April 2006

Es luden ein das Europäische Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD), die Stadt Münster, die Universität Münster, die Fachhochschule Münster und NeumannConsult. Die Veranstaltungen standen unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Münster, Dr. Berthold Tillmann.

Mit beiden Veranstaltungen haben die Organisatoren deutlich gemacht, dass der Ansatz des „Design für Alle“ sich in allen gesellschaftlichen Bereichen einer Kommune verwirklichen lässt und zudem ein Gebot ökonomischer Vernunft ist. Das Thema „Städte und Gemeinden gestalten für Alle“ erfährt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels eine wachsende Bedeutung. Dieser Wandel führt zu einer Veränderung der Anforderungen an die Gestaltung unserer Umwelt. In diesem Zusammenhang erfährt der Ansatz der Barrierefreiheit bzw. des Designs für Alle eine Schlüsselrolle sowohl in der Stadt-, Regional-, Verkehrs und Tourismusentwicklung, als auch in der Design- und Produktentwicklung.

Eine wichtige Diskussionsgrundlage für die Veranstaltungen war die neue EU-Richtlinie über die Reform des öffentlichen Vergaberechts, die verlangt, dass bei öffentlichen Ausschreibungen im Bau-, Verkehrs- und Telekommunikationsbereich Kriterien des Design für Alle und der Zugänglichkeit für behinderte Menschen berücksichtigt werden. Diese Richtlinie sollte von allen Mitgliedstaaten, also auch Deutschland, bis Ende Januar 2006 umgesetzt sein.

Die Tagungsprogramme sowie alle wichtigen Informationen sind hier abrufbar. Weitere Informationen können auch abgefragt werden unter: Tel: 0251 - 16254-30, Fax: 0251 - 16254-34, E-Mail: event@neumann-consult.com.

Zum Download stehen bereit:

Um die unten stehenden Dateien auf Ihrem Rechner zu speichern, benutzen Sie bitte die Funktion "Ziel speichern unter" (bzw. "save target as") Ihres WWW-Browsers. Unter Windows klicken Sie dazu zum Beispiel mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Link.


Kultur für Alle - Barrierefreier Zugang für Alle zu Kultur und Kulturtourismus
EIDD-Jahrestagung vom 12.-13.5.2005 in Berlin

Zu einer europäischen Konferenz im Bundespresseamt in Berlin unter dem Motto "Kultur für Alle" begrüßten das European Institute for Design and Disability (EIDD) und das Europäische Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bildung, Wissenschaft, Kirche, Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie von Behindertenorganisationen und Sozialverbänden aus 12 europäischen Ländern.

Pressefoto: Einführungsveranstaltung mit den Podiumsteilnehmern Monika Griefahn MdB, Dr. Peter Neumann (Vorsitzender EDAD), Karl Hermann Haack MdB, Barbara Kisseler (Staatsekretärin für Kultur des Landes Berlin), Finn Petrén (Vize-Präsident EIDD), Pete Kercher (Präsident EIDD) und Martin Marquard (Landesbehindertenbeauftragter Berlin) (von links nach rechts)

Während der zweitägigen EIDD-Jahreskonferenz 2005 beschäftigten sich die Teilnehmer in drei Fokussitzungen unter anderem mit der Problematik der Zugänglichkeit zu Kulturstätten, der städtischen Umwelt und dem ÖPNV im kulturellen Zusammenhang und dem Bereich Kulturtourismus.

Die die Konferenz endete mit der Verabschiedung der Berliner Schlussakte "Kultur für Alle", in der alle europäischen und nationalen Institutionen aufgefordert wurden, sich verstärkt für die Zugänglichkeit von Kultur und Kultureinrichtungen einzusetzen.

Zum Download stehen bereit:

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Deutschsprachige Version des
"Europäischen Konzepts für Zugänglichkeit" (ECA) erschienen

Abbildung des Titels der Publikation 'Europäisches Konzept für Zugänglichkeit' (ECA)Bei der Tagung "Kultur für Alle" im Berliner Presse- und Besucherzentrum der Bundesregierung wurde am 12.5.2005 die Übersetzung des "European Concept for Accessibility" (ECA) der Öffentlichkeit vorgestellt. "Möge das ECA dazu beitragen, die Herstellung von Barrierefreiheit zu fördern und damit das Gleichstellungsgesetz weiter mit Leben zu füllen", sagte Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Denn mit dem ECA liege eine bemerkenswerte Dokumentation zur universellen Gestaltung von Gebäuden, von Infrastruktur, aber auch von Konsumprodukten vor.

An dem Übersetzungsprojekt beteiligten sich Organisationen aus den vier deutschsprachigen Ländern Schweiz, Österreich, Luxemburg und Deutschland mit personellen und finanziellen Ressourcen. Herausgegeben wird das deutschsprachige ECA durch das Europäische Institut für Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) und die Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin. In Deutschland kann man das ECA in Papierform bei der Fürst Donnersmarck-Stiftung bestellen.

Fürst Donnersmarck-Stiftung
Dalandweg 19
D-12167 Berlin
Tel: +49/30/769700-0
Fax: +49/30/769700-30
Internet: www.fdst.de

Weiterhin steht es zum Download hier bereit:
http://www.fdst.de/w/files/pdf/eca_deutsch_internet.pdf


Weitere Informationen

Wir erstellen gerade unseren Internetauftritt. Für Fragen und Informationen zur Arbeit von EDAD wenden Sie sich bitte an unten stehende Adresse.

An dieser Stelle können wir Ihnen in aller Kürze folgende Informationen bieten:
Das Europäische Institut Design für alle in Deutschland e.V. (EDAD) wurde am 25.11.2004 in Münster gegründet. EDAD verfolgt das Ziel, durch Öffentlichkeitsarbeit, Projekte und den Dialog mit Planern, Entwicklern und Entscheidungsträgern in Unternehmen, Politik und Verwaltung die gebaute Umwelt, aber auch Produkte und Automaten so zu gestalten, dass sie für möglichst alle Menschen leichter zugänglich und nutzbar sind und dadurch die Lebensqualität nachhaltig verbessern. Im weiteren Sinn gilt dies auch für die Gestaltung von Informationen und Arbeitsplätzen.

EDAD ist Teil eines europäischen Netzwerks, des "European Institute for Design and Disability" (EIDD). Das EIDD wurde 1993 in Irland gegründet und hat Mitgliedsorganisationen in 13 europäischen Ländern. Es ist Gründungsmitglied des European Disability Forum und spielt eine führende Rolle bei vielen wissenschaftlichen und politischen Initiativen in ganz Europa. Eine deutsche Mitgliedsorganisation war im EIDD lange Zeit nicht vertreten. Das hat sich mit der Gründung von EDAD geändert.

Mitglieder von EDAD sind sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen. Die berufliche Palette – sowohl der EIDD- als auch der EDAD-Mitglieder – ist breit gefächert: Designer, Städteplaner, Architekten, Unternehmensberater, Angestellte und Beamte sind z. B. vertreten. Daneben sind Firmen, Vereine, Verbände und andere Institutionen Mitglied.

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EDAD Satzung
EDAD Geschäftsordnung

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Telefax: 0251/48286-34
E-Mail: info@design-fuer-alle.de

 

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