05.–10. Mai 2026, ganztägig geöffnet
Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026 (und der gesamten Aktionswoche) findet in der Bremer Neustadt eine informierende Protest- und Aufklärungsaktion statt. Sie thematisiert die Verantwortung von Planenden und Gestalter*innen für eine inklusive, barrierefreie Gestaltung.
Ziel der Aktion ist es, strukturelle Barrieren und Ausschlüsse sichtbar zu machen und eine breite Öffentlichkeit für die Bedeutung von Zugänglichkeit, Teilhabe und inklusiver Gestaltung zu sensibilisieren. Dabei wird die Frage gestellt: Wie können Planungs- und Gestaltungsprozesse so gestaltet werden, dass sie allen Menschen – unabhängig von ihren Fähigkeiten – gerecht werden?
Interaktive Elemente laden zum Mitmachen, Reflektieren und Diskutieren ein. Die Projektergebnisse von Studierenden der Architektur (B.A. und M.A.) der Hochschule Bremen zeigen, wie attraktiv entsprechende Lösungen im Design für Alle sein können.
Zielgruppe
Die Ausstellung richtet sich an Studierende, Planende, Gestalter*innen und der interessierten Öffentlichkeit.
Kosten und Unterstützung
Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei. Die Umsetzung wird durch Aktion Mensch e.V. ermöglicht. Das gemeinnützige Kompetenznetzwerk EDAD ist Antragsteller und finanziert seine Arbeit durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Arbeit von EDAD durch eine Spende zu unterstützen.
Hintergrund und Veranstalter*innen
Die kuratorische Verantwortung liegt bei den Initiatorinnen Carolina Bergedieck, Johanna Hannemann und Nina Möllering. Die Aktion knüpft an die Prinzipien von „Design für Alle“ an und zeigt auf, wie inklusive Gestaltung in der Praxis umgesetzt werden kann.
Praktische Hinweise
- Dauer: 05.05.–10.05.2026
- Vernissage: 05.05.2026 um Uhrzeit
- Ort: Hochschule Bremen, Am Neustadtswall 30, 28199 Bremen (vor der AB-Galerie)
- Anmeldung: nicht erforderlich
Eröffnung und Dialog
Zur Eröffnung wird zu einer Vorstellung des Projekts und einem gemeinsamen Dialog eingeladen. Die Veranstaltung dient als Plattform für den Austausch zwischen Studierenden, Planenden, Gestalter*innen und der interessierten Öffentlichkeit.
